RadlerInnen auf der Wildparkstraße währende der Demo für einen Radschnellweg

RadlerInnen auf der Wildparkstraße während der Demo für einen Radschnellweg von Stuttgart Richtung Leonberg / Gerlingen © Daniel Gräsel

Demo am 23.7.2022 für einen Radschnellweg an der Wildparkstraße

 

Am 23.7.2022 machten sich rund 150 Radfahrende von Stuttgart-Vaihingen auf in Richtung Leonberg/Gerlingen, um für die baldige Umsetzung eines Radschnellwegs an der Wildparkstraße zu demonstrieren.

 

"Radschnellweg Wildparkstraße jetzt!"

150 Radfahrer*innen sind für eine direkte Verbindung zwischen Stuttgart und Leonberg/Gerlingen auf die Straße gegangen: Das Land soll an der Wildparkstraße einen Radschnellweg schaffen.

Trotz des schwülen Wetters wählten rund 150 Radfahrer*innen die heiße Asphaltstraße und machten sich am Samstagnachmittag auf den Weg von Stuttgart-Vaihingen in Richtung Leonberg/Gerlingen. Sie demonstrierten für die sofortige Umsetzung eines Radschnellwegs an der Wildparkstraße in beiden Fahrtrichtungen. Zur Demo aufgerufen hatte der ADFC Stuttgart, unterstützt von Zweirat, VCD, Radentscheid, BUND und dem Radsportverein Stuttgart-Vaihingen.

Das Land Baden-Württemberg müsse bei der Umsetzung der Radschnellwege in der Region Stuttgart endlich mehr Tempo machen, mahnte Tobias Willerding, Vorsitzender des ADFC Kreisverbands Stuttgart. "Während der Landkreis Böblingen bereits viele Kilometer Radschnellweg fertiggestellt hat und die Stadt Stuttgart bereits den Radschnellweg nach Fellbach umsetzt, sucht man in der Region einen solchen Beitrag vom Regierungspräsidium Stuttgart bisher vergebens." Gerade an der Wildparkstraße könne die Umsetzung zudem besonders zügig erfolgen: "Die Landesstraße ist in beiden Fahrtrichtungen so breit, dass ein Radschnellweg durch reine Umverteilung der Verkehrsfläche eingerichtet werden könnte. Deshalb ist hier kein Planfeststellungsverfahren notwendig", betonte Willerding. Er verwies auf den derzeit von der Stadt Stuttgart geplanten Radschnellweg an der Jahnstraße, bei dem ebenfalls kein Planfeststellungsverfahren nötig ist.

Der Stuttgarter Gemeinderat war bei der Demo übrigens ebenfalls vertreten: Drei Stadträt*innen der Grünen-Fraktion radelten mit und zeigten, dass auch sie diesen Radschnellweg und einen schnellen Umbau der Wildparkstraße wollen.

Der Radschnellweg an der Wildparkstraße stellt eine wichtige Radverbindung von Stuttgart nach Leonberg und Gerlingen dar. Dieser Radschnellweg könnte zudem Stuttgart-Vaihingen mit Stuttgart-Botnang verbinden und Radfahrende schnell weiter entlang des Kräherwalds führen. Das setzt aber voraus, dass die Stadt Stuttgart eine Verbindung entlang der B14 nach Stuttgart-Vaihingen in ihr Radschnellwege-Konzept aufnimmt.

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Downloads

Demo Radschnellweg Wildparkstraße - Tobias Willerding am Start

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - Tobias Willerding am Start

Copyright: Daniel Gräsel

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RadlerInnen machen sich Startklar für die Demo Wildparkstraße

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - RadlerInnen am Startpunkt

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RadlerInnen auf der Wildparkstraße währende der Demo für einen Radschnellweg

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - RadlerInnen auf der Strecke

Copyright: Daniel Gräsel

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RadlerInnen auf der Wildparkstraße während der Demo für einen Radschnellweg

Demo Radschnellweg am 23.7.2022 - RadlerInnen auf der Wildparkstraße

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Demo Radschnellweg Wildparkstraße - Ansprache von Clarissa Seitz vom BUND während des Zwischenstopps auf der Brücke Forsthaus Solitude

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - Clarissa Seitz vom BUND beim Zwischenstopp

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RadlerInnen während der Demo für einen Radschnellweg auf der Fahrt durch S-West in Richtung Stadtmitte

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - Fahrt durch S-West in die Stadtmitte

Copyright: Nina Gilzem

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Abschlusskundgebung der Demo für einen Radschnellweg an der Wildparkstraße am 23.7.2022 auf dem Stuttgarter Marktplatz

Demo Radschnellweg Wildparkstraße am 23.7.2022 - Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz

Copyright: Daniel Gräsel

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https://stuttgart.adfc.de/pressemitteilung/demo-am-2372022-fuer-einen-radschnellweg-an-der-wildparkstrasse

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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